Wie entsteht ein Ort, an dem Handwerk, Kultur und Nachhaltigkeit zusammenfinden? Der Film „LEHM-BAU-KULTUR: Die Schwemme in Halle (Saale)” von Ede Müller (Zabrisky Film) erzählt genau diese Geschichte – von Visionen, Herausforderungen und einem besonderen Haus, das Zukunft baut.
Unser Haus am Fluss wird zum Lernort
Mit dem Projekt LEHM-BAU-KULTUR entsteht in der denkmalgeschützten Schwemme in Halle (Saale) ein regionales Kompetenzzentrum für nachhaltiges Bauen, Bildung und kulturelle Teilhabe. Das historische Gebäude wird behutsam saniert und zugleich neu belebt: als offener Lern- und Begegnungsort, an dem das Bauen mit Lehm und anderen umweltfreundlichen Materialien im Mittelpunkt steht.
Europäische Förderung, regionale Wirkung
Gefördert im Rahmen der europäischen Initiative Neues Europäisches Bauhaus (NEB) verbindet das Projekt ökologisches Bauen mit innovativen Bildungsformaten, sozialem Engagement und gestalterischer Praxis. So entsteht ein Raum, in dem Theorie und Praxis Hand in Hand gehen.
Lernen mit Kopf, Herz und Hand
Ob in Werkstätten, Mitmachformaten oder in einem multimedialen Lernparcours, Menschen aller Altersgruppen können hier Wissen und Erfahrung im Lehmbau sammeln. Vom praktischen Handgriff bis hin zum künstlerischen Ausdruck wird Baukultur erlebbar und begreifbar.

Die Vision im Bild
Der Film zeigt nicht nur Steine, Lehm und Handwerkstechniken, sondern vor allem die Motivation der Beteiligten und den gemeinsamen Weg: ein Denkmal in die Zukunft zu führen. Verbundpartner sind der Schwemme e.V. und das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.
Weitere Informationen zum Projekt
Musik: Ukulektro (Florian Stenschke)
Filmproduktion gefördert vom Land Sachsen-Anhalt
