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Die Planungsphase konnte Dank großzügiger Unterstützung starten

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Nachdem die Schwemme Ende letzten Jahres mit Hilfe eines 3D-Laserscannings vermessen wurde, liegen nun die Bestandspläne vor. Auf deren Grundlage begann Anfang April die konkrete Planungsphase, in deren Ergebnis im Herbst die Bauantragsunterlagen eingereicht werden sollen. Damit haben wir einen Halleschen Architekten beauftragt, der spezielle Erfahrungen im Bereich Sanierung und Denkmalpflege besitzt.

Daneben sind wir weiterhin intensiv mit der Freilegung der Tragkonstruktion beschäftigt, denn um eine exakte Schadensanalyse vornehmen zu können, müssen alle Holzbalken freigelegt werden. Insbesondere im vom Brand stark geschädigten Südteil der Schwemme haben wir damit noch einiges zu tun. Helfende Hände sind bei unseren Arbeitseinsätzen, jeweils am letzten Samstag des Monats, herzlich willkommen.
Die Reparatur der Bestandsfenster und Türen, die als historische Bauteile erhalten bleiben, ist eine weitere wichtige Aufgabe, der wir uns momentan widmen. Nach dem Abbrennen alter Farbschichten setzt ein Tischler derzeit Fehlstellen aus und überarbeitet Bänder und Winkel. Danach werden die beschädigten Glasflächen erneuert und das Holz bekommt einen provisorischen farblosen Anstrich aus rohem Leinöl. Nach Vorliegen des Fassadenkonzeptes und der denkmalrechtlichen Genehmigung erhalten die Bauteile ihre abschließende Oberflächengestaltung.

Ermöglicht werden all diese Arbeiten durch die zahlreichen Spenden und Zuwendungen, die unser Verein bisher erhalten hat. Besonders hilfreich ist für uns  eine Großspende in Höhe von 40.000,- Euro der Otto-Beisheim-Stiftung aus München, aber auch die zahlreichen privaten Spenden, die uns um den Jahreswechsel erreicht haben, sind eine große Hilfe. Inzwischen konnte auch der Vertrag zwischen der Stadt Halle und unserem Verein über Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau Ost unterschrieben werden, so dass die weiteren geplanten Sanierungsmaßnahmen angegangen werden können


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