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Pelikan Bier #: Rabbit Punch

Tradition mit Haltung

Unser diesjähriges Märzen entstand ursprünglich rund um Ostern – nicht als klassisches Osterbier, sondern als bewusste Hommage an die alte Märzen-Tradition und zugleich als kleine Gegenposition zum üblichen saisonalen Angebot. Der Bierstil selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bevor technische Kühlung verfügbar war, wurde im März das letzte untergärige Bier vor den warmen Sommermonaten eingebraut. Diese Biere wurden stärker eingebraut und kühl eingelagert, um den Sommer zu überstehen. So entstand das Märzen – ein malzbetontes, ausgewogenes Lagerbier mit besonderer Lagerreife.

Passend zur Fête de la Musique am 21.06.2026 in der Schwemme holen wir diesen historischen Stil zurück ins Glas.

Bereits im Glas präsentiert sich das Bier in einem dunklen Orange bis Waldhonigton, gekrönt von einer feinporigen, leicht beigefarbenen Schaumkrone. Damit bewegt es sich optisch genau im traditionellen Spektrum eines klassischen Märzens.

In der Nase zeigen sich die für den Stil typischen malzigen Aromen, geprägt von Karamellnoten und einer dezenten brotigen Note des Münchner Malzes. Die Hopfenaromatik bleibt bewusst zurückhaltend und überlässt dem Malz die Hauptrolle.

Der Antrunk ist weich und vollmundig. Karamellmalz und leichte Brotkrustenaromen bestimmen das Geschmacksbild, während die Hopfensorten Herkules und Hallertauer Mittelfrüh eine mittlere, ausgewogene Bittere beisteuern. Jene Balance aus Malzsüße und Herbe, die ein gelungenes Märzen auszeichnet: malzbetont, aber niemals süß oder schwer.

Im Nachtrunk bleibt das Bier angenehm süffig, wodurch es trotz seines charaktervollen Malzkörpers ausgesprochen trinkfreudig wirkt.

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